Die verflossenen Eisbuden im Hecht

Zeitzeugin, 89: "Wenn man unter den Brückenbögen (Eschenstraße) durchging,  kam man links an ein gelbes Häusel mit einem kleinen Garten, wo ein Tisch und zwei Stühle standen, da gab es Pückler-Eis, das war teuer. Dann hinter dem Friseur Gaida (Fritz-Reuter-/Johann-Meyer-Straße) zwei Häuser weiter war ein Bäcker, der verkaufte auch Eis. Am Sportplatz (Feldweg, jetzt Bärnsdorfer Straße)  wuchs Spargel, grüner und weißer, den konnte man ausgraben. Dann kam eine Kreuzung, da stand auch eine Eisbude. Hinter unserem Garteneingang zwei Eingänge weiter war wieder eine Bude, da verkaufte eine alte Frau mit Kopftuch Brausepulver aus einem Glas, das wurde in die Hand geschüttet. noch weiter hinten war ein Gasthaus, da gab es auch Eis."