Über die Katzenstufen zur Knorre

Vom Bahnhof Meißen aus überqueren wir die Großenhainer Straße und finden rechts von der Einmündung der Ludwig-Richter-Straße den Stolperstein für Frieda de Levie (1910 - 1942). Ihr Mann Bernhadt, der wie sie in Auschwitz ermordet wurde, war der Sohn des Viehhändlers Samuel de Levie, der ebenfalls hier wohnte. 1

Schon vor 1355 besaß der Rat einen Weingarten zu Cölln an dem Berge nächst der Brücke. Er verkaufte ihn an einen Heinrich Gobin gegen jährlich an die Frauen- und Afrakirche zu entrichtenden Erbzinsen. 1466 gehörte der Berg Merten Valtin und kam über Kurfürst Ernst und Herzog Albrecht wieder an den Rat. 2

Quellen

  1. SZ 23.5.2017: Vergebliche Flucht. Als Einzige aus einer großen Familie entging ein Meißner Ehepaar dem KZ nicht. Teil 6 der Serie über Stolpersteine

  2. Alt-Meissen in Bildern, mit erklärendem Text von Dr. W. Loose, Verlag Louis Mosche, Meißen 1889, S. 1