Quohrener Kipse und Wilisch

19.01.2014

Mit dem Altenberger Bus starten wir ca. 8.40 am Dresdner Hauptbahnhof, aussteigen in Karsdorf, wo man in der Tankstelle noch dies und das erledigen und einkaufen kann. Dann geht es den Kipsenweg hinauf, vorbei an der Pension. Nach der einen Seite schauen wir über das Elbtal, nach rechts über die Dippoldiswalder Heide zum Luchberg und zum Erzgebirgskamm. Oben auf dem Berg stehen Bänke. Der Weg ist teils schlammig, hat auch steile Stellen. Wir treten aus dem Wald heraus und finden einen Rastplatz mit schöner Aussicht. Nach links geht der Weg hinunter ins Kreischaer Becken, doch wir wollen heute den Blick ins Erzgebirge genießen. Zunächst wandern wir hinunter zur Straße, wenden uns nach links und gehen die ruhige Straße entlang Richtung Hermsdorf. Dort gibt es einige schöne Bauernhöfe zu bewundern, der Weg weiter zum Wilisch ist gut ausgeschildert. Nach einiger Zeit biegt links ein Weg nach Kreischa ab, hier können wir zum höchsten Punkt der Weges hinaufgehen und haben die Aussicht nach beiden Seiten, dann wieder zurück zum Wilisch-Weg. Die Straße endet an einem kleinen Parkplatz und geht als Wanderweg weiter, auch hier gibt es wieder eine Schutzhütte. Nun ist der Wilisch fast erreicht. Die einstige Wilischbaude wird ausgebaut, es ist jedoch nicht zu erkennen, ob es wieder ein Gasthaus werden soll.

Hinter dem Haus können wir den einstigen Vulkankrater des Wilisch betreten und die Basaltsäulen betrachten. Ein sehr steiler Weg führt hinunter ins Lockwitztal und kommt nahe bei der Teufelsmühle heraus. Sie wird in den nächsten Tagen geschlossen und eröffnet im März mit neuen Wirtsleuten.

Da die Busse nur selten fahren, wandern wir die Straße nach Kreischa am Lockwitzbach entlang. In Lungkwitz gibtr es eine besondere Attraktion: die fünf Soldatenhöhlen, in den roten Stein gegraben und vermutlich schon in der Steinzeit bewohnt.

Das Lungkwitzer Schloss wird gerade restauriert, hier sollen Wohnungen entstehen.

In Kreischa steht noch immer das prächtige alte Gasthaus, doch es ist schon lange geschlossen. Dafür kann man im Café Lehmann sehr gut essen. Die Inneneinrichtung ist sehenswert, mit kleinen Separees und vielen Erinnerungsstücken aus alter Zeit. Wer es einfacher mag, kann wenige Schritte weiter Döner oder Pasta bekommen.

Im Supermarkt gibt es zu allem Überfluss noch einen Bäcker.

Gleich hinter der Sparkasse am Gänsemagdbrunnen halten die Busse zum Bahnhof Dobritz. Hat man den Bus verpast, kann man noch einen kleinen Spaziergang durch den Kurpark unternehmen und die Informationstafel über die Geschichte des Sanatoriums lesen.