Löbtau 2002 - ein schräges Viertel

Ein dunkler Oktobermorgen. Es sah nach Regen aus. Am besten bleibt man in der Stadt, die Wege in den Bergen sind verschlammt. Löbtau, hier verbrachte ich einige Jahre. Gründerzeithäuser, Schrebergärten mit Gartenkneipen - die "Mooshütte", die Drescherhäuser. Die Wohnungen mit Außenklo, unbeheizte Schlafzimmer. Im Hof blühte im Sommer der Hahnenfuß, eine Treppe führte hinunter zum Waschhaus, das niemand mehr benutzte.